28. Österreichische Medientage:

22.-23. September 2021


Die Österreichischen Medientage – heuer wieder als Hybridevent unter strengen Sicherheitsauflagen von HORIZONT/Manstein Verlag am Erste Campus organisiert – sind das jährliche Top-Event der heimischen Kommunikationsbranche. Die Bilanz der 28. Ausgabe, die vergangene Woche Mittwoch und Donnerstag über die Bühne ging, liest sich Publikumszuspruch betreffend und auch seitens inhaltlicher Aspekte äußerst erfreulich.


So verfolgten über 550 Gäste die Medientage an beiden Veranstaltungstagen vor Ort (bei stark beschränkter Teilnehmerzahl) und nutzten die Möglichkeit zum Networking.
Über 7.200 Personen am auf via horizont.at bereitgestellten Livestream zeugen vom zudem breiten Interesse der Medien- und Kommunikationsverantwortlichen im Land.
Zum zweiten Mal nach 2020 wurde die Veranstaltung auch live im TV übertragen. So zeigte der Wiener Stadtsender W24 den ersten Tag (mit TV-Schwerpunkten) live, das öffentlich-rechtliche ORF III übertrug in Summe sechs Panels und Diskussionen – darunter den „Fireside Talk“ mit dem scheidenden ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.  
Die Privatsendergruppe von ProSiebenSat.1 Puls 4 war mit ihrem Newssender Puls 24 live, berichtete via Puls 4, Pro 7 Austria und SAT.1 Österreich beziehungsweise in  den „Puls 24 News“ am Vorabend sowie digital im Livestream auf puls24.at und auf der App. Die harten Zahlen: In Summe verfolgten (kumulierte Reichweite) 275.000 Zuseher und Zuseherinnen im TV, via Digital-TV und Digital-Kanälen die Keynotes, Talks und Debatten bei der Privatsendergruppe. Die Übertragungen in ORF III kamen laut AGGT/Teletest auf eine Reichweite von 54.000 (weitester Seherkreis).
Die mediale Rezeption online und via Print dokumentiert wiederum die Medienbeobachtung der APA:  Hier wurden in Summe 34 Print- und 119 Onlineberichte gezählt, auf Social Media in Summe 1.000 echte Interaktionen, rund die Hälfte davon auf Facebook. Hinweis in eigener Sache: Die Videos zu den Panels, Keynotes und Talks stehen online bereits zur Verfügung, die begleitende Podcast-Reihe zum Nachhören folgt in wenigen Tagen.

Historisches, Launiges, Nüchternes
Inhaltlich spannte sich der Bogen der 28. Medientage von der Eröffnungsrede Jürgen Hofers (Chefredakteur HORIZONT), in der er die wichtige Rolle von qualitativem Journalismus in einer komplexer und undurchsichtig werdenden Welt einmahnte, bis zur den Tag eins beschließenden Debatte über nachhaltiges Wirtschaften, die Autor und Historiker Philipp Blom mit einem in Erinnerung bleibenden Impulsreferat inspirierte. Ein Highlight des Tages: Das erwähnte Kamingespäch zwischen Alexander Wrabetz und Medienberater Hans Mahr, in dem der ORF-General durchaus Launiges aus 15 Jahren ORF zu berichten hatte.

Tag zwei leitete als Gastredner Verleger und TX-Group-Präsident Pietro Supino ein, der mit Schweizer Nüchternheit durchaus Beeindruckendes aus dem Innovationsprozess zu berichten wusste, dem sich das größte eidgenössische Medienunternehmen unterworfen hat. Innovation war auch Leitthema im Interview mit Frederik Pferdt, Chief Innovation Evangelist bei Google, der live aus seinem Denk- und Wohnlabor aus den Santa Cruz Mountains (CA) zugeschaltet wurde.

In den neu geschaffenen Break-out-Sessions mit exklusivem Zugang am wunderschönen Dach des Erste Campus wurden zudem an beiden Veranstaltungstagen Spezialthemen und Insights von Experten vertieft

 

© Johannes Brunnbauer

Das waren die Medientage 2020

Österreichische Medientage 2020 mit enormem medialen Echo

 

Über 800.000 Seher in diversen TV-Formaten sowie live im österreichischen Fernsehen, 7.000 Personen im Stream auf horizont.at und umfangreiche Print- und Onlinecoverage.

Zwei Tage volles Programm mit gut 90 Speakern: Die Österreichischen Medientage waren auch heuer wieder die bedeutendste Plattform für Medien, Kommunikation, Wirtschaft und Politik und erörterten in rund 30 Programmpunkten die brennendsten Zukunftsfragen und -strategien der Branche. Corona-bedingt mit maximal 100 Personen und Sicherheitsabstand im Saal am Erste Campus wurde der Event zur großen TV- und Streamingproduktion. Gemeinsam mit Habegger aufwendig produzierte Bilder fanden sich so im Livestream auf  www.horizont.at, aber auch live im linearen Fernsehen bei ORF III und W24 sowie auszugsweise auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Puls-4-Gruppe sowie SchauTV des Kurier wieder. Auch leadersnet.at zeigte das Event im Livestream.

Allein im Stream auf www.horizont.at verfolgten gut 7.000 Menschen die Keynotes, Impulse und Diskussionsrunden. Bei den Live-Übertragungen und auch zahlreichen Berichten in den Nachrichtensendungen waren 819.000 Seher dabei, resümiert die Screenforce als Gattungsvertreterin der TV-Sender. (www.screenforce.at)
„Die enge Zusammenarbeit der österreichischen TV-Sender machte aus einem Branchenevent ein bestens frequentiertes und viel beachtetes Publikumsevent mit demokratiepolitischem Gewicht. Das enorme Interesse der Seherinnen und Seher zeugt vom Stellenwert der Medien und des TVs für die Menschen, die sich bevorzugt im TV über relevante und journalistisch fundierte Inhalte informieren und Dank der technischen Entwicklung von jedem Devices aus live dabei sind“, so Screenforce-Österreich-Sprecher Walter Zinggl.

Neben der Coverage in bewegten Bildern erzeugten die Medientage auch entsprechendes Echo in den klassischen Medien: So wurde in 126 Berichten über die Themen und Speaker des Events berichtet – 20 in Print, 106 Online. Die HORIZONT-Redaktion selbst berichtete darüber hinaus in 87 Beiträgen über das Branchenevent.

Die Programmpunkte der Medientage sind nun – als Meilenstein erstmalig in der Geschichte der Österreichischen Medientage – auch im Nachgang on demand abrufbar. Mit Ausnahme der Keynotes stehen so 24 Programmpunkte einzeln unter horizont.at/dossiers/oemt2020/ (/dossiers/oemt2020/) bereit.